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kunftsbilder-Stürmer zu vertheidigen. Bei diesem Kampfemüssen wir aber auch eine besonders schlimme Wahr-nehmung machen: dass man die Ausschweifungendes historischen Sinnes, an denen die Gegen-wart leidet, absichtlich fördert, ermuthigt und —benutzt.
Man benutzt sie aber gegen die Jugend, um diesezu jener überall erstrebten Mannesreife des Egoismusabzurichten; man benutzt sie, um den natürlichen Wider-willen der Jugend durch eine verklärende, nämlich wissen-schaftlich-magische Beleuchtung jenes männlich-unmänn-lichen Egoismus zu brechen. Ja man weiss, was dieHistorie durch ein gewisses Übergewicht vermag, manweiss es nur zu genau: die stärksten Instincte der Jugend:Feuer, Trotz, Selbstvergessen und Liebe zu entwurzeln,die Hitze ihres Rechtsgefühles herabzudämpfen, die Be-gierde, langsam auszureifen, durch die Gegenbegierde,schnell fertig, schnell nützlich, schnell fruchtbar zu sein,zu unterdrücken oder zurückzudrängen, die Ehrlichkeitund Keckheit der Empfindung zweiflerisch anzukränkeln;ja sie vermag es selbst, die Jugend um ihr schönstesVorrecht zu betrügen, um ihre Kraft, sich in übervollerGläubigkeit einen grossen Gedanken einzupflanzen und zueinem noch grösseren aus sich heraus wachsen zu lassen.Ein gewisses Übermaass von Historie vermag das Alles,wir haben es gesehen: und zwar dadurch, dass sie demMenschen durch fortwährendes Verschieben der Horizont-Perspectiven, durch Beseitigung einer umhüllenden Atmo-sphäre nicht mehr erlaubt, unhistorisch zu empfindenund zu handeln. Er zieht sich dann aus der Unendlich-keit des Horizontes auf sich selbst, in den kleinstenegoistischen Bezirk zurück und muss darin verdorrenund trocken werden: wahrscheinlich bringt er es zur
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