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eher in Frage gestellt und gehemmt als gefördert; dennsie pflegten sich ausserhalb „der Welt“ zu stellen undkümmerten sich nicht um den „Prozess der christlichenIdee“; weshalb sie meistens der Historie auch ganz un-bekannt und ungenannt geblieben sind. Christlich aus-gedrückt: so ist der Teufel der Regent der Welt undder Meister der Erfolge und des Fortschritts; er ist inallen historischen Mächten die eigentliche Macht, unddabei wird es im Wesentlichen bleiben — ob es gleicheiner Zeit recht peinlich in den Ohren klingen mag,die an die Vergötterung des Erfolgs und der historischenMacht gewöhnt ist. Sie hat sich nämlich gerade daringeübt, die Dinge neu zu benennen und selbst den Teufelumzutaufen. Es ist gewiss die Stunde einer grossen Ge-fahr: die Menschen scheinen nahe daran, zu entdecken,dass der Egoismus der Einzelnen, der Gruppen oder derMassen zu allen Zeiten der Hebel der geschichtlichenBewegungen war; zugleich aber ist man durch dieseEntdeckung keineswegs beunruhigt, sondern man decre-tirt: der Egoismus soll unser Gott sein. Mit diesemneuen Glauben schickt man sich an, mit deutlichster Ab-sichtlichkeit die kommende Geschichte auf dem Egoismuszu errichten: nur soll es ein kluger Egoismus sein, einsolcher, der sich einige Beschränkungen auferlegt, umsich dauerhaft zu befestigen, ein solcher, der die Geschichtedeshalb gerade studirt, um den unklugen Egoismuskennen zu lernen. Bei diesem Studium hat man gelernt,dass dem Staate eine ganz besondere Mission in dem zugründenden Weltsysteme der Egoismen zukomme: er sollder Patron aller klugen Egoismen werden, um sie mit seinermilitärischen und polizeilichen Gewalt gegen die schreck-lichen Ausbrüche des unklugen Egoismus zu schützen.Zu dem gleichen Zwecke wird auch die Historie —
Nietzsche, Werke Band I.
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