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denkbare Entwicklung bereits durchlaufen sein müsste,was doch nicht der Fall ist“, (oh Schelm!) „eben so wenigkönnen wir dem Prozesse eine unendliche Dauer für dieZukunft zugestehen; Beides höbe den Begriff der Ent-wicklung zu einem Ziele auf“ (oh nochmals Schelm!) „undstellte den Weltprozess dem Wasserschöpfen derDanaidengleich. Der vollendete Sieg des Logischen über das Un-logische“ (oh Schelm der Schelme!) „muss aber mit demzeitlichen Ende des Weltprozesses, dem jüngsten Tage,zusammenfallen.“ Nein, du klarer und spöttischer Geist,so lange das Unlogische noch so waltet wie heutzutage,so lange zum Beispiel noch vom „Weltprozess“ unter all-gemeiner Zustimmung so geredet werden kann, wie duredest, ist der jüngste Tag noch fern: denn es ist nochzu heiter auf dieser Erde, noch manche Illusion blüht,zum Beispiel die Illusion deiner Zeitgenossen über dich,wir sind noch nicht reif dafür, in dein Nichts zurückge-schleudert zu werden: denn wir glauben daran, dass eshier sogar noch lustiger zugehen wird, wenn man erstangefangen hat dich zu verstehen, du unverstandnerUnbewusster. Wenn aber trotzdem der Ekel mit Machtkommen sollte, so wie du ihn deinen Lesern prophezeithast, wenn du mit deiner Schilderung deiner Gegenwartund Zukunft Recht behalten solltest — und Niemand hatbeide so verachtet, so mit Ekel verachtet als du — sobin ich gern bereit, in der von dir vorgeschlagnen Formmit der Majorität dafür zu stimmen, dass nächsten Sams-tag Abend pünktlich zwölf Uhr deine Welt untergehensolle; und unser Decret mag schliessen: von morgen anwird keine Zeit mehr sein und keine Zeitung mehr er-scheinen. Vielleicht aber bleibt die Wirkung aus, undwir haben umsonst decretirt: nun, dann fehlt es unsjedenfalls nicht an der Zeit zu einem schönen Experi-