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Sätzen seine eigne Rechtfertigung, und zwar seine Recht-fertigung im apokalyptischen Lichte zu lesen glaubte.Denn von jedem Einzelnen forderte der unbewusste Pa-rodist „die volle Hingabe der Persönlichkeit an den Welt-prozess um seines Zieles, der Welterlösung willen“: odernoch heller und klarer: „die Bejahung des Willens zumLeben wird als das vorläufig allein Richtige proclamirt;denn nur in der vollen Hingabe an das Leben und seineSchmerzen, nicht in feiger persönlicher Entsagung undZurückziehung ist etwas für den Weltprozess zu leisten“,„das Streben nach individueller Willensverneinung ist ebenso thöricht und nutzlos, ja noch thörichter als der Selbst-mord“. „Der denkende Leser wird auch ohne weitereAndeutungen verstehn, wie eine auf diesen Principienerrichtete praktische Philosophie sich gestalten würde,und dass eine solche nicht die Entzweiung, sondern nurdie volle Versöhnung mit dem Leben enthalten kann.“Der denkende Leser wird es verstehen: und mankonnte Hartmann missverstehen! Und wie unsäglich lustigist es, dass man ihn missverstand! Sollten die jetzigenDeutschen sehr fein sein? Ein wackerer Engländer ver-misst an ihnen delicacy 0/ perception, ja wagt zu sagen,,in the German mind tkere does seem to be somethingsplay, something blunt-edged , unhandy and infelicitous“ —ob der grosse deutsche Parodist wohl widersprechenwürde? Zwar nähern wir uns, nach seiner Erklärung,„jenem idealen Zustande, wo das Menschengeschlechtseine Geschichte mit Bewusstsein macht“: aber offenbarsind wir von jenem vielleicht noch idealeren ziemlich ent-fernt, wo die Menschheit Hartmann’s Buch mit Bewusst-sein liest. Kommt es erst dazu, dann wird kein Menschmehr das Wort „Weltprozess“ durch seine Lippen schlüpfenlassen, ohne dass diese Lippen lächeln; denn man wird