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1 : Abth. 1 (1899) Unzeitgemässe Betrachtungen : erstes bis viertes Stück. - 4./5. Tsd. Die Geburt der Tragödie
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(nebstFeminisiren undInfantisiren) der Wissenschaft,das heisst das berüchtigte Zuschneiden des Rocks derWissenschaft auf den Leib desgemischten Publicums:um uns hier einmal für eine schneidermässige Thätigkeitauch eines schneidermässigen Deutsches zu befleissigen.Goethe sah darin einen Missbrauch und verlangte, dassdie Wissenschaften nur durch eine erhöhte Praxis aufdie äussere Welt wirken sollten. Den älteren Gelehrten -Generationen dünkte überdies ein solcher Missbrauch ausguten Gründen schwer und lästig: ebenfalls aus gutenGründen fällt er den jüngeren Gelehrten leicht, weil sieselbst, von einem ganz kleinen Wissens-Winkel abge-sehn, sehr gemischtes Publicum sind und dessen Be-dürfnisse in sich tragen. Sie brauchen sich nur einmalbequem hinzusetzen, so gelingt es ihnen, auch ihr kleinesStudienbereich jener gemischt-populären Bedürfniss-Neu-begier aufzuschliessen. Für diesen Bequemlichkeitsaktpraetendirt man hinterdrein den NamenbescheidenePlerablassung des Gelehrten zu seinem Volke: währendim Grunde der Gelehrte nur zu sich, soweit er nicht Ge-lehrter, sondern Pöbel ist, herabstieg. Schafft euch denBegriff einesVolkes: den könnt ihr nie edel und hochgenug denken. Dächtet ihr gross vom Volke, so wäretihr auch barmherzig gegen dasselbe und hütetet euchwohl, euer historisches Scheidewasser ihm als Lebens-und Labetrank anzubieten. Aber ihr denkt im tiefstenGrunde von ihm gering, weil ihr vor seiner Zukunftkeine wahre und sicher gegründete Achtung haben dürft,und ihr handelt als praktische Pessimisten, ich meineals Menschen, die die Ahnung eines Untergangesleitet und die dadurch gegen das fremde, ja gegen daseigne Wohl gleichgültig und lässlich werden. Wennuns nur die Scholle noch trägt! Und wenn sie uns