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1 : Abth. 1 (1899) Unzeitgemässe Betrachtungen : erstes bis viertes Stück. - 4./5. Tsd. Die Geburt der Tragödie
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die WorteFabrik, Arbeitsmarkt, Angebot, Nutzbar-machung und wie all die Hülfszeitwörter des Egois-mus lauten auf die Lippen, wenn man die jüngsteGeneration der Gelehrten schildern will. Die gediegeneMittelmässigkeit wird immer mittelmässiger, die Wissen-schaft im ökonomischen Sinne immer nutzbarer. Eigent-lich sind die allerneuesten Gelehrten nur in Einem Punkteweise, darin freilich weiser als alle Menschen der Ver-gangenheit, in allen übrigen Punkten nur unendlich an-ders vorsichtig gesprochen als alle Gelehrten altenSchlags. Trotzdem fordern sie Ehren und Vortheile fürsich ein, als ob der Staat und die öffentliche Meinungverpflichtet wären, die neuen Münzen für eben so vollzu nehmen wie die alten. Die Kärrner haben unter sicheinen Arbeitsvertrag gemacht und das Genie als über-flüssig decretirt dadurch dass jeder Kärrner zum Genieumgestempelt wird: wahrscheinlich wird es eine spätereZeit ihren Bauten ansehen, dass sie zusammengekarrt,nicht zusammengebaut sind. Denen, die unermüdlich denmodernen Schlacht- und OpferrufTheilung der Arbeit!In Reih und Glied! im Munde führen, ist einmal klär-lich und rund zu sagen: wollt ihr die Wissenschaft mög-lichst schnell fördern, so werdet ihr sie euch möglichstschnell vernichten; wie euch die Henne zu Grunde geht,die ihr künstlich zum allzuschnellen Eierlegen zwingt.Gut, die Wissenschaft ist in den letzten Jahrzehnten er-staunlich schnell gefördert worden: aber seht euch nunauch die Gelehrten, die erschöpften Hennen an. Es sindwahrhaftig keineharmonischen Naturen: nur gackernkönnen sie mehr als je, weil sie öfter Eier legen: freilichsind auch die Eier immer kleiner (obzwar die Bücherimmer dicker) geworden. Als letztes und natürlichesResultat ergiebt sich das allgemein beliebtePopularisiren