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Bewohner, nichts verschwören sollte. Inzwischen einneues Schauspiel: Strauss selber „rankt sich“ an einem„Nationalgefühl zum Menschheitsgefühle empor“(S. 258), während ein Anderer „zu immer rohererDemokratie her untergleitet“ (S. 264). Herunter! Janicht hinunter! gebietet unser Sprachmeister der (S. 26g)recht nachdrücklich falsch sagt, „in den organischenBau gehört ein tüchtiger Adel herein“. In einerhöheren Sphäre bewegen sich, unfassbar hoch über uns,bedenkliche Phänomene, zum Beispiel „das Aufgebender spiritualistischen Herausnahme des Men-schen aus der Natur“ (S. 201), oder (S. 210) „dieWiderlegung des Sprödethuns“; ein gefährlichesSchauspiel auf S. 241, wo „der Kampf um’s Daseinim Thierreich sattsam los gelassen wird“. —'S. 359 „springt“ sogar wunderbarer Weise „einemenschliche Stimme der Instrumentalmusikbei“, aber eine Thür wird aufgemacht, durch welche dasWunder (S. 177) „auf Nimmerwiederkehr hinaus-geworfen wird“ — S. 123 „sieht der Augenscheinim Tode den ganzen Menschen, wie er war, zuGrunde gehen“; noch nie bis auf den SprachbändigerStrauss hat der „Augenschein gesehen“: nun haben wires in seinem Sprach-Guckkasten erlebt- und wollen ihnpreisen. Auch das haben wir von ihm zuerst gelernt,was es heisst: „unser Gefühl für das All reagirt,wenn es verletzt wird, religiös“, und erinnern unsder dazu gehörigen Prozedur. Wir wissen bereits, welcherReiz darin liegt (S. 280), „erhabene Gestalten wenig-stens bis zum Knie in Sicht zu bekommen“, undschätzen uns darum glücklich, den „klassischen Prosa-schreiber“, zwar mit dieser Beschränkung des Aussicht,aber doch immerhin wahrgenommen zu haben. Ehrlich