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Strauss wollte vielleicht sagen: „weshalb derlei Gesichts-punkte auch jederzeit den beliebten Tummelplatz demo-kratischer Redensarten und Plattheiten gebildet haben.“—(S. 320): „das Innere eines zart- und reichbe-saiteten Dichtergemüths, dem bei seiner weit-ausgreifenden Thätigkeit auf den Gebietender Poesie und Naturforschung, der Gesellig-keit und Staatsgeschäfte, die Rückkehr zudem milden Herdfeuer einer edlen Liebe ste-tiges Bedürfniss blieb.“ Ich bemühe mich, ein Ge-müth zu imaginiren, das harfenartig mit Saiten bezogenist, und welches sodann eine „weitausgreifende Thätigkeit“hat, das heisst ein galoppirendes Gemüth, welches wieein Rappe weitausgreift, und . das endlich wieder zumstillen Herdfeuer zurückkehrt. Habe ich nicht Recht,wenn ich diese galoppirende und zum Herdfeuer zurück-kehrende, überhaupt auch mit Politik sich abgebendeGemüthsharfe recht originell finde, so wenig originell, soabgebraucht, ja so unerlaubt „das zartbesaitete Dichter-gemüth“ selbst ist? An solchen geistreichen Neubildungendes Gemeinen oder Absurden erkennt man den „klassi-schen Prosaschreiber“. — (S. 74): „wenn wir die Augenaufthun und den Erfund dieses Augenaufthunsuns ehrlich eingestehen wollten.“ In dieser präch-tigen und feierlich nichtssagenden Wendung imponirtnichts mehr als die Zusammenstellung des „Erfundes“mit dem Worte „ehrlich“: wer etwas findet und nichtherausgiebt, den „Erfund“ nicht eingesteht, ist unehrlich.Strauss thut das Gegentheil und hält es für nöthig, diesöffentlich zu loben und zu bekennen. Aber wer hat ihndenn getadelt? fragte ein Spartaner. — (S. 43): „nur inEinem Glaubensartikel zog er die Fäden kräf-tiger an, der allerdings auch der Mittelpunkt