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1 : Abth. 1 (1899) Unzeitgemässe Betrachtungen : erstes bis viertes Stück. - 4./5. Tsd. Die Geburt der Tragödie
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dem Accusativ verwechseln: das giebt sonst bei Knabeneinen Schnitzer, bei prosaischen Musterschreibern ein Ver-brechen. (S. 8) finden wirNeubildung einerneuen Organisirung der idealen Elemente imVölkerleben. Nehmen wir an, dass ein solcher tau-tologischer Unsinn sich wirklich einmal aus dem Tinten-fass auf das Papier geschlichen hat, muss man ihn dannauch drucken lassen? Ist es erlaubt, so etwas bei derCorrectur nicht zu sehen? Bei der Correctur von sechsAuflagen! Beiläufig zu S. 9: wenn man einmal Schiller-sche Worte citirt, dann etwas genauer und nicht nur sobeinahe! Das gebietet der schuldige Respect. Also musses heissen:ohne Jemandes Abgunst zu furchten.(S. 16):denn da wird sie alsbald zum Riegel, zurhemmenden Mauer, gegen die sich nun derganze Andrang der fortschreitenden Vernunft,alle Mauerbrecher der Kritik, mit leidenschaft-lichem Widerwillen richten. Hier sollen wir unsetwas denken, das erst zum Riegel, dann zur Mauerwird, wogegen endlichsich Mauerbrecher mit leiden-schaftlichem Widerwillen oder gar einAndrang mitleidenschaftlichem Widerwillen richtet. Herr, reden Siedoch wie ein Mensch aus dieser Welt! Mauerbrecherwerden von Jemandem gerichtet und richten sich nichtselbst, und nur der, welcher sie richtet, nicht der Mauer-brecher selbst, kann leidenschaftlichen Widerwillen haben,obwohl selten einmal Jemand gerade gegen eine Mauereinen solchen Widerwillen haben wird, wie Sie uns Vor-reden. (S. 266):weswegen derlei Redensartenauch jederzeit den beliebten Tummelplatz demo-kratischer Plattheiten gebildet haben. Unklargedacht! Redensarten können keinen Tummelplatz bil-den! sondern sich nur selbst auf einem solchen tummeln.