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1 : Abth. 1 (1899) Unzeitgemässe Betrachtungen : erstes bis viertes Stück. - 4./5. Tsd. Die Geburt der Tragödie
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Antwort geben kann - falls er sich scheuen sollte, seinenGott, das heisst den aus nobler Passion irrenden Gott alsdiesen Schwindler zu prostituiren, so bleiben wir zu-nächst dabei, den Ausdruck für ebenso ungereimt alsgeschmacklos zu halten. Auf derselben Seite heisstes:seine Lehren würden wie einzelne Blätterim Winde verweht und zerstreut worden sein,wären diese Blätter nicht von dem Wahnglaubenan seine Auferstehung als von einem derbenhandfesten Einbande zusammengefasst und da-durch erhalten worden. Wer von Blättern im Winderedet, führt die Phantasie des Lesers irre, sofern er nach-her darunter Papierblätter versteht, die durch Buchbinder-arbeit zusammengefässt werden können. Der sorgsameSchriftsteller wird nichts mehr scheuen, als bei einemBilde den Leser zweifelhaft zu lassen oder irre zu führen:denn das Bild soll etwas deutlicher machen; wenn aberdas Bild selbst undeutlich ausgedrückt ist und irre führt,so macht es die Sache dunkler, als sie ohne Bild war.Aber freilich, sorgsam ist unserKlassiker nicht: erredet muthig von derHand unserer Quellen(S. 76), von demMangel jeder Handhabe in denQuellen (S. 77) und von derHand eines Bedürf-nisses (S. 215). (S. 73):Der Glaube an seineAuferstehung kommt auf Rechnung Jesuselbst. Wer sich so gemein merkantilisch bei sowenig gemeinen Dingen auszudrücken liebt, giebt zuverstehen, dass er sein Lebelang recht schlechte Büchergelesen hat. Von schlechter Lectüre zeugt der Straussi-sche Stil überall. Vielleicht hat er zuviel die Schriftenseiner theologischen Gegner gelesen. Woher aber lerntman es, den alten Juden- und Christengott mit sokleinbürgerlichen Bildern zu behelligen, w T ie sie Strauss