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1 : Abth. 1 (1899) Unzeitgemässe Betrachtungen : erstes bis viertes Stück. - 4./5. Tsd. Die Geburt der Tragödie
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Präpositionen der deutschen Sprache sind, wie es scheint,nur noch da, um jede gerade so anzuwenden, dass dieAnwendung überrascht. S. 358 z. B. verwechselt derKlassiker, um uns diese Überraschung zu machen, dieWendungen:ein Buch handelt von etwas und:eshandelt sich um etwas, und nun müssen wir einen Satzanhören, wie diesen:dabei wird es unbestimmtbleiben, ob es sich von äusserem oder inne-rem Heldenthum, von Kämpfen auf offenemFelde oder in den Tiefen der Menschenbrusthandelt. (S. 343):für unsre nervös über-reizte Zeit, die namentlich in ihren musika-lischen Neigungen diese Krankheit zu Tagelegt. Schmähliche Verwechselung vonzu Tage liegenundan den Tag legen. Solche Sprachverbesserer soll-ten doch ohne Unterschied der Person gezüchtigt werdenwie die Schuljungen. (S. 70):wir sehen hier einender Gedankengänge, wodurch sich die Jüngerzur Production der Vorstellung der Wieder-belebung ihres getödteten Meisters emporgear-beitet haben. Welches Bild! Eine wahre Essenkehrer-Phantasie! Man arbeitet sich durch einen Gang zu einerProduction empor! Wenn S. 72 dieser grosse Held inWorten, Strauss, die Geschichte von der AuferstehungJesu alswelthistorischen Humbug bezeichnet, sowollen wir hier, unter dem Gesichtspunkte des Gramma-tikers, ihn nur fragen, wen er eigentlich bezichtigt, diesenwelthistorischen Humbug, das heisst einen auf BetrugAnderer und auf persönlichen Gewinn abzielenden Schwin-del auf dem Gewissen zu haben. Wer schwindelt, werbetrügt? Denn einenHumbug vermögen wir uns garnicht ohne ein Subject vorzustellen, das seinen Vortheildabei sucht. Da uns auf diese Frage Strauss gar keine