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noch ungestillten Herzens sass, bis er es verstand, mitgriechischer Heiterkeit und griechischem Leichtsinn, alsGräculus, jenes Fieber zu maskiren oder in irgend einemorientalisch dumpfen Aberglauben sich völlig zu betäuben.noA^ Diesem Zustande haben wir uns, seit der Wieder-erweckung des alexandrinisch-römischen Alterthums imfünfzehnten Jahrhundert, nach einem langen, schwer zubeschreibenden Zwischenacte, in der auffälligsten Weiseangenähert. Auf den Höhen dieselbe überreiche Wissens-lust, dasselbe ungesättigte Finderglück, dieselbe unge-heure Verweltlichung, daneben ein heimathloses Herum-schweifen, ein gieriges Sichdrängen an fremde Tische,eine leichtsinnige Vergötterung der Gegenwart oderstumpf betäubte Abkehr, Alles sub sfiecie saeculi, der„Jetztzeit“: welche gleichen Symptome auf einen gleichenMangel im Herzen dieser Cultur zu rathen geben, aufdie Vernichtung des Mythus. Es scheint kaum möglichzu sein, mit dauerndem Erfolge einen fremden Mythusüberzupflanzen, ohne den Baum durch dieses Überpflanzenheillos zu beschädigen: welcher vielleicht einmal starkund gesund genug ist, jenes fremde Element mit furcht-barem Kampfe wieder auszuscheiden, für gewöhnlich abersiech und verkümmert oder in krankhaftem Wuchernsich verzehren muss. Wir halten so viel von dem reinenund kräftigen Kerne des deutschen Wesens, dass wirgerade von ihm jene Ausscheidung gewaltsam einge-pflanzter fremder Elemente zu erwarten wagen und esfür möglich erachten, dass der deutsche Geist sich aufsich selbst zurückbesinnt. Vielleicht wird Manchermeinen, jener Geist müsse seinen Kampf mit der Aus-scheidung des Romanischen beginnen: wozu er eineäusserliche Vorbereitung und Ermuthigung in der sieg-reichen Tapferkeit und blutigen Glorie des letzten Krieges