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am ewigen Wesen der Dinge ändern, sie empfinden esals lächerlich oder schmachvoll, dass ihnen zugemuthetwird, die Welt, die aus den Fugen ist, wieder einzurichten.Die Erkenntniss tödtet das Handeln, zum Handeln ge-hört das Umschieiertsein durch die Illusion — das istdie Hamletlehre, nicht jene wohlfeile Weisheit vonHans dem Träumer, der aus zu viel Reflexion, gleichsamaus einem Überschuss von Möglichkeiten, nicht zumHandeln kommt; nicht das Reflectiren, nein! — diewahre Erkenntniss, der Einblick in die grauenhafteWahrheit überwiegt jedes zum Handeln antreibendeMotiv, bei Hamlet sowohl als bei dem dionysischenMenschen. Jetzt verfängt kein Trost mehr, die Sehn-sucht geht über eine Welt nach dem Tode, über dieGötter selbst hinaus, das Dasein wird, sammt seinergleissenden Wiederspiegelung in den Göttern oder in -einem unsterblichen Jenseits, verneint. In der Bewusst-heit der einmal geschauten Wahrheit sieht jetzt derC? Mensch überall nur das Entsetzliche oder Absurde desSeins, jetzt versteht er das Symbolische im Schicksal derOphelia, jetzt erkennt er die Weisheit des WaldgottesSilen: es ekelt ihn.
Hier, in dieser höchsten Gefahr des Willens, nahtsich, als rettende, heilkundige Zauberin, die Kunst; sieallein vermag jene Ekelgedanken über das Entsetzlicheoder Absurde des Daseins in Vorstellungen umzubiegen,mit denen sich leben lässt: diese sind das Erhabeneals die künstlerische Bändigung des Entsetzlichen unddas 'Komische als die künstlerische Entladung vomEkel des Absurden. Der Satyrchor des Dithyrambus istdie rettende That der griechischen Kunst; an der Mittel-welt dieser dionysischen Begleiter erschöpften sich jenevorhin beschriebenen Anwandlungen.