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w eichen, welches an ...das.. Herz,...der. Natur zurückführt.Der metaphysische Trost, — mit welchem, wie ich schonhier andeute, uns jede wahre Tragödie entlässt — dassdas Leben im Grunde der Dinge, trotz allem Wechselder Erscheinungen unzerstörbar mächtig und lustvoll sei,dieser Trost erscheint in leibhafter Deutlichkeit als Satyr-chor, als Chor von Naturwesen, die gleichsam hinteraller Civilisation unvertilgbar leben und trotz allemWechsel der Generationen und der Völkergeschichteewig dieselben bleiben.
Mit diesem Chore tröstet sich der tiefsinnige undzum zartesten und schwersten Leiden einzig befähigteHellene, der mit schneidigem Blicke mitten in das furcht-bare Vernichtungstreiben der sogenannten Weltgeschichte,eben so wie in die Grausamkeit der Natur geschaut hatund in Gefahr ist, sich nach einer buddhaistischen Ver-neinung des Willens zu sehnen. Ihn rettet die Kunst,und durch die Kunst rettet ihn sich — das Leben.
Die Verzückung des dionysischen Zustandes mitseiner Vernichtung der gewöhnlichen Schranken undGrenzen des Daseins enthält nämlich während seinerDauer ein lethargisches Element, in das sich allespersönlich in der Vergangenheit Erlebte eintaucht. S°scheidet sich durch diese Kluft der Vergessenheit dieWelt der alltäglichen und der dionysischen'Wirklichkeitvon einander ab. Sobald aber jene alltägliche Wirklich-keit wieder in’s Bewusstsein tritt, wird sie mit Ekel alssolche empfunden; eine asketische, willenverneinendeStimmung ist die Frucht jener Zustände. In diesem 'Sinne hat der dionysische Mensch Ähnlichkeit mit Ham-let: beide haben einmal einen wahren Blick in dasWesen der Dinge gethan, sie haben erkannt, und esekelt sie zu handeln; denn ihre Handlung kann nichts