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1 : Abth. 1 (1899) Unzeitgemässe Betrachtungen : erstes bis viertes Stück. - 4./5. Tsd. Die Geburt der Tragödie
Entstehung
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der Erscheinungen, nie und nirgends das tiefste InnereHer"Musik nach Aussen kehren, sondern bleibt immer,sobald sie sich auf Nachahmung der Musik einlässt, nurin einer äusserlichen Berührung mit der Musik, währendderen tiefster Sinn, durch alle lyrische Beredsamkeit,uns auch keinen Schritt näher gebracht werden kann.

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Alle die bisher erörterten Kunstprincipien müssen- ^it jetzt zu Hülfe nehmen, um uns in dem Labyrinthzurecht zu finden, als welches wir den Ursprung dergriechischen Tragödie bezeichnen müssen. Ichdenke nichts Ungereimtes zu behaupten, wenn ich sage,dass das Problem dieses Ursprungs bis jetzt noch nichteinmal ernsthaft aufgestellt, geschweige denn gelöst ist,so oft auch die zerflatternden Fetzen der antiken Über-lieferung schon combinatorisch an einander genäht undwieder aus einander gerissen sind. Diese Überlieferungsagt uns mit voller Entschiedenheit, dass die Tra-gödie aus dem tragischen Chore entstandenist und ursprünglich nur Chor und nichts als Chor war:woher wir die Verpflichtung nehmen, diesem tragischenChore als dem eigentlichen Urdrama iifis Herz zu sehen,ohne uns "an den geläufigen Kunstredensarten dasser der idealische Zuschauer sei oder das Volk gegenüberder fürstlichen Region der Scene zu vertreten habeirgendwie genügen zu lassen. Jener zuletzt erwähnte,für manchen Politiker erhaben klingende Erläuterungs-gedanke als ob das unwandelbare Sittengesetz vonden demokratischen Athenern in dem Volkschore darge-stellt sei, der über die leidenschaftlichen Ausschreitungenund Ausschweifungen der Könige hinaus immer Recht