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jenes Dionysische aufgedeckt wurde.
konnte nicht ohne Dionysus leben! Das „Titanische“! ^und das „Barbarische“ war zuletzt eine eben solche Noth -)Wendigkeit wie das Apollinische! Und nun denken wiruns, wie in diese auf den Schein und die Mässigung ge-baute und künstlich gedämmte Welt der ekstatische Ton ■,der Dionysusfeier in immer lockenderen Zauberweisenhineinklang, wie in diesen das ganze Übermaass derNatur in Lust, Leid und Erkenntniss, bis zum durch-dringenden Schrei, laut wurde: denken wir uns, wasdiesem dämonischen Volksgesange gegenüber der psalmo-dirende Künstler des Apollo, mit dem gespensterhaftenHarfenklange, bedeuten konnte! Die Musen der Künste
» - des „Scheins“ verblassten vor einer Kunst, die in ihremRausche die Wahrheit sprach, die Weisheit des Silenrief Wehe! Wehe! aus gegen die heiteren Olympier. Das^ Individuum, mit allen seinen Grenzen und Maassen, ginghier in der Selbstvergessenheit der dionysischen Zuständeunter und vergass die apollinischen Satzungen. DasÜbermaass enthüllte sich als Wahrheit, der Wider-spruch, die aus Schmerzen geborene. Wonne sprach vonsich aus dem Herzen der Natur heraus. Und s<überall dort, wo das Dionysische durchdrang, das .nische aufgehoben und vernichtet. Aber eben so
das Ansehen und die Majestät des delphischen urortesstarrer und drohender als je sich äusserte. Ich vermagnämlich den d orischen Staat und die d orische-Kunst-mir nur als ein fortgesetz tes Krieg slager des Apollinischenzu erk lären : nur in einem unausgesetzten.-Widerstrebengegen das titanisch-barbarische Wesen des Dionysischenkonnte eine so trotzig-spröde, mit Bollwerken umschlosseneKunst, eine so kriegsgemässe und herbe Erziehung, ein
ist, dass dort, wo der erste Ansturm ausgehalten
wurde,