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weisens, als Buch für Eingeweihte, als „Musik“ für Solche,die auf Musik getauft, die auf gemeinsame und seltneKunst-Erfahrungen hin von Anfang der Dinge an ver-bunden sind, als Erkennungszeichen für Blutsverwandtein artibus, — ein hochmüthiges und schwärmerischesBuch, das sich gegen das ßrofanum vulgus der „Gebil-deten“ von vornherein noch mehr als gegen das „Volk“abschliesst, welches aber, wie seine Wirkung bewies undbeweist, sich gut genug auch darauf verstehen muss, sichseine Mitschwärmer zu suchen und sie auf neue Schleich-wege und Tanzplätze zu locken. Hier redete jedenfalls— das gestand man sich mit Neugierde ebenso als mitAbneigung ein — eine fremde Stimme, der Jünger einesnoch „unbekannten Gottes“, der sich einstweilen unterdie Kapuze des Gelehrten, unter die Schwere und dia-lektische Unlustigkeit des Deutschen, selbst unter dieschlechten Manieren des Wagnerianers versteckt hat;hier war ein Geist mit fremden, noch namenlosen Be-dürfnissen, ein Gedächtniss strotzend von Fragen, Er-fahrungen, Verborgenheiten, welchen der Name Dionysoswie ein Fragezeichen mehr beigeschrieben war; hiersprach — so sagte man sich mit Argwohn — etwas wieeine mystische und beinahe mänadische Seele, die mitMühsal und willkürlich, fast unschlüssig darüber, ob' siesich mittheilen oder verbergen wolle, gleichsam in einerfremden Zunge stammelt. Sie h ätte singen sollen , diese„neue Seele“ — und nicht reden! Wie schade, dass ich,was ich damals zu sagen hatte, es nicht als Dichter zusagen wagte: ich hätte es vielleicht gekonnt! Oder min-destens als Philologe: — bleibt doch auch heute nochfür den Philologen auf diesem Gebiete beinahe Alles zuentdecken und auszugraben! Vor allem das Problem,dass hier ein Problem vorliegt, — und dass die Griechen,