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1 : Abth. 1 (1899) Unzeitgemässe Betrachtungen : erstes bis viertes Stück. - 4./5. Tsd. Die Geburt der Tragödie
Entstehung
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späteren Griechenthums nur eine Abendröthe? Der epi-kurische Wille gegen den Pessimismus nur eine Vor-sicht des Leidenden? Und die Wissenschaft selbst, unsereWissenschaft ja, was bedeutet überhaupt, als Symptomdes Lebens angesehn, alle AVissenschaft?-Wozu, schlimmernoch, woher- alle Wissenschaft? Wie? Ist Wissen-schaftlichkeit vielleicht_rm K eine - Furcht^jmd^jAjIsfluchtvor dem Pessimismus?_JEjne feing^Ngthwehr gege n dieWanrheit? Und, moralisch geredet, etwas wie Feig- undFalschheit? Unmoralisch geredet, eine Schlauheit? OhSokrates, Sokrates, war das vielleicht dein Geheimniss?Oh geheimnissvoller Ironiker, war dies vielleicht deineIronie?-

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Was ich damals zu fassen bekam, etwas Furchtbaresund Gefährliches, ein Problem mit Hörnern, nicht noth-wendig gerade ein Stier, jedenfalls ein neues Problem:heute würde ich sagen, dass es das Problem derWissenschaft selbst war Wissenschaft zum erstenMale als problematisch, als fragwürdig gefasst. Aber dasBuch, in dem mein jugendlicher Muth und Argwohn sichdamals ausliess was für ein unmögliches Buch mussteaus einer so jugendwidrigen Aufgabe erwachsen! Aufge-baut aus lauter vorzeitigen übergrünen Selbsterlebnissen,welche alle hart an der Schwelle des Mittheilbaren lagen,hingestellt auf den Boden der Kunst denn das Pro-blem der Wissenschaft kann nicht auf dem Boden derWissenschaft erkannt werden, ein Buch vielleicht fürKünstler mit dem Nebenhange analytischer und retro-spektiver Fähigkeiten (das heisst für eine Ausnahme-Artvon Künstlern, nach denen man suchen muss und nichteinmal suchen möchte . . .), voller psychologischer Neue-