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büchern stammen und sich über die ganze Zeit der Arbeit ander Morgenröthe erstrecken. — Aus diesem ganzen Material hatNietzsche eine Auswahl getroffen und in einer Reinschrift zu-sammengestellt, nach der dann Peter Gast im Februar undMärz 1881 das Druckmanuscript zur Morgenröthe anfertigte.Diese Reinschrift Nietzsche’s (M X) trägt den schon im Jahre1876 (Vgl. oben S. 396) beabsichtigten Titel: „Die Pflugschar.Gedanken über die moralischen Vorurtheile.“ Auch in diesemHeft finden sich noch einige, bei der Fertigstellung der Morgen-röthe nicht mit verwendete Aphorismen, die wir zum Abdruckbringen.
Im Jahre 1880 hat Nietzsche wiederum mehrere Büchergeplant, die nicht zur Ausführung gekommen sind. Auchkleinere Arbeiten, philosophische Essais hatte er damals vor,die als Zeitschriftenveröffentlichungen gedacht waren. Es giebteine Reihe Titel wie auch einige „Pläne“ in den Manuscripten,die von diesen Absichten Kunde geben und die wir hier mit-theilen. Welche von ihnen auf ein Buch und welche auf einenAufsatz sich beziehen, lässt sich schwer entscheiden.
„Vita contemplati va. Fingerzeige und Wegweiserdahin.“ — „Die Emigranten.“ — „Passio nova odervon der Leidenschaft der Redlichkeit.“ Varianten diesesTitels lauten: „Zur Geschichte der Redlichkeit.“ „DieLeidenschaft der Redlichkeit.“ — „Vertraulichkeitenmit dem nächsten Freunde und dem nächsten Feinde.“
— „Religion der Tapferkeit. 1. Leidenschaft der Redlich-keit. 2. Die grösste Frage. 3. Tapferkeit und nichts mehr.“
— „Die grosse Frage.“ — „Vom Aberglauben.“ — „VomLoben und Tadeln.“ — „Von' der zulässigen Lüge.“
Die „Pläne“ gehören zu den Schriften über die „Redlich-keit“ und die „Emigranten“:
„Plan.
1. Cap. Wir glauben, es sei der Gegensatz einer Leiden-schaft: aber es thut wohl, und deshalb beginnen wir den Kampf