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11 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 3 (1901) Unveröffentlichtes aus der Zeit des Menschlichen, Allzumenschlichen und der Morgenröthe : (1875/76 - 1880/81.)
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Anderen verhindern und wenn es nöthig wäre, ihn zuverspotten, ja uns vor ihm zu erniedrigen! Künstler (undWeiber!) werden durch nichts gemeiner als durch dasSich-lieben-lassen. Wir sollen verhindern, dass wir dasIdeal eines Anderen werden: so vergeudet er seine Kraft,sich selber sein ganz eigenes Ideal zu bilden, wir führenihn irre und von sich ab wir sollen alles thun,ihn aufzuklären oder wegzustossen. Eine Ehe, eineFreundschaft sollte das Mittel sein, das seltene!! unsereigenes Ideal durch ein anderes Ideal zu stärken: wirsollten das Ideal des Anderen auch sehen und von ihmaus das unserige!

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Eine Umgebung, vor der man sich gehen lässt, istdas Letzte, was man sich wünschen sollte, eine Art Kronefür den Überwinder seiner selbst, der sich selber voll-endet hat und Vollendung ausströmen möchte. Anderewerden zu Scheusälern. Vorsicht in der Ehe. DerMangel an Pathos und Form in der Familie, in derFreundschaft ist ein Grund der allgemeinen Erscheinungvon Schlumperei und Gemeinheit (Eigenschaften des. Ge-bahrens nicht nur, sondern auch der modernen Charak-tere) man lässt sich gehen und lässt gehen.

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Man soll die Befriedigung des Triebes nicht zu einerPraxis machen, bei der die Race leidet, das heisstgar keine Auswahl mehr stattfindet, sondern alles sichpaart und Kinder zeugt. Das Aussterben vieler Artenvon Menschen ist ebenso wünschenswerth als irgendeine Fortpflanzung. Und man sollte sich durch diese