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lässt, in die Dumpfheit. — Es gehört sehr viel Geistdazu, im Wohlbefinden noch davon übrig zu haben.
368.
Wenn wir das Gute, das wir einem Besitze ver-danken, bei allem Bemühen, es zu überschauen, nichtmehr zu überschauen vermögen, so entsteht Liebe: einÜberströmen gegen etwas Unbegrenztes; es fehlt ihr dieKenntniss des ganzen Werthes einer Sache oder Person,weil keine Wage gross genug ist ihn zu fassen. Manbringt alles Höchste, das man kennt, zur Vergleichungheran; lieben wir, so denken wir fortwährend an allesHöchste aller Art, und weil es uns immer zugleich mitdem geliebten Gegenstände einfällt, so verwechseln wires auch wohl mit ihm.
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Dinge, die man dauernd lieb haben will, muss manein wenig unter ihrem wahren Werthe ansetzen: mandarf nie ganz wissen, was sie sind. Wehe dem, der über-treibt! Er verliert jedes Kleinod: falls er nämlich ausder Stimmung der Übertreibung in ihren Gegensatzgeräth.
37 °-
Die Unabhängigkeit ist kein Genuss mehr, wenn ihrder Stachel fehlt. Und bei der absoluten Unmöglichkeiteines Blicks auf die Unabhängigkeit verliert die Ab-hängigkeit ihr Unangenehmes. So bei der Unfreiheitdes Willens. Wir haben den Stachel der uralten Illusionabzubrechen: dann sind wir ganz froh und zufrieden.