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Keiner weiss genau, was er thut, w r enn er ein Kindzeugt; für den Weisesten ist es ein Lotteriespiel. Undder Mensch soll frei sein! der nicht einem Vernunft-Actesein Dasein dankt!
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Ein Amt ist gut: man legt es zwischen sich und dieMenschen, und so hat man sein ruhiges und listigesVersteck und kann thun und sagen, was jedermann vonuns zu erwarten für sein Recht hält. Auch ein früh-zeitiger Ruhm kann so benutzt werden: vorausgesetzt,dass hinter ihm, unhörbar, unser eigenes Selbst wiedermit sich frei spielen und über sich lachen kann.
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Woran liegt es, dass die gemeinen Leute, namentlichim Orient, glücklich und ruhig sind? Es fehlen ihnen diefalschen Phantasie-Befriedigungen, die geistigen Räuscheund Ernüchterungen, sie leben geistig gleichmässig. Nichtder Geist, sondern die Geistigkeit ist die Gefahr.
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Beschäftigt wollen die Menschen noch mehr alsglücklich sein. Also ist jeder, der sie beschäftigt, einWohlthäter. Die Flucht vor der Langenweile! ImOrient findet sich die Weisheit mit der Langenweile ab,das Kunststück, das den Europäern so schwer ist, dasssie die Weisheit als unmöglich verdächtigen.
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Ist nicht unsere Denkfreigeisterei als ein übertriebenes,einseitiges Handeln aufzufassen, dem das Gegengewicht