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kungen ernst und nicht das, was wirkt: sich selber.Unsere Wirkungen aber hängen von dem ab, woraufgewirkt werden muss, stehen also nicht in unserer Ge-walt. Daher so viel Unruhe und Verdruss.
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Anstatt zu wünschen, dass andere uns so kennen,wie wir sind, wünschen wir, dass sie so gut als möglichvon uns denken. — Wir begehren also, dass die An-deren sich über uns täuschen: das heisst wir sind nichtstolz auf unsere Einzigkeit.
365-
Falsche Schlüsse: „ich schätze die Menschen gering,folglich schätzen sie mich hoch“, „ich fürchte die Menschennicht, folglich fürchten sie mich“. Aber die umgekehrtenSchlüsse sind eben so falsch. Das Schliessen ist hiereben das Falsche: es ist, als ob ein Kind schliesst: „ichmache die Augen zu, folglich sehen mich die Anderennicht.“
366.
Gegen jedermann ein spitzes, zweischneidiges, auf-reizendes Wörtchen haben: das sind die, welche es gernhaben, wenn die Ochsen schneller laufen, und etwasnachhelfen. Aber es giebt Tollkühne, welche jedermannrasend machen wollen, um sich so der Wirkung ihrerKraft zu freuen.
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Die Meisten haben allein Geist, wenn sie in kriege-rischer Verfassung sind, bei Angriff, Furcht, Vertheidigung,Rache. Dafür verfallen sie, sobald dieser Zustand nach-