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losen Triebe von Lust und Unlust; man will das An-genehme und nicht wegen des damit zu erlangendenVortheils, sondern weil die Handlung selber angenehmist. Der Zweck wird erreicht, aber nicht gewollt. DieArten von lustvollen Bewegungen, welche dem Zweckder Erhaltung dienen, sind durch Selection erhalten.
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Sind Vorstellungen wirklich Motive unserer Hand-lungen? Sind sie nicht vielleicht nur Formen, unter denenwir unsere Handlungen verstehen, ein Nebenher, welchesder Intellect bei solchen Handlungen, die überhaupt vonuns bemerkt werden, erzeugt? Die meisten Handlungenwerden nicht bemerkt und gehen ohne intellectuelleReizung vorüber. Ich meine selber: die intellectuelleHandlung, der eigentliche Gehirnprocess eines Gedankenssei etwas wesentlich Verschiedenes von dem, was unsals Gedanke bemerkbar wird: unsere Vorstellungen, vondenen wir wissen, sind der kleinste und schlechtesteTheil derer, die wir haben. Die Motive unserer Hand-lungen liegen im Dunkel, und was wir als Motiveglauben, würde nicht ausreichen, einen Finger zu be-wegen.
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Wenn man noch so genau den Bewegungen sieden-den Wassers mit den Augen folgt, man begreift damitdas Motiv des Siedens um nichts mehr. So auch beiHandlungen, wenn man das heftig bewegte Netz vonVorstellungen sich klar macht, welche uns dabei über-haupt bewusst werden. Es sind alles Wirkungen, welcheauf ein verborgenes Feuer rathen lassen: aber es istlächerlich, es definiren zu wollen.