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fige Wiederholung, das Zustimmen und Verwerfen solcherVorstellungen übt eine Rückwirkung auf die Triebeselbst, einige werden sehr geübt, andere ausser Übunggesetzt und ausgedorrt. Allmählich entsteht durch un-geheure Übung des Intellects die Lust an seiner Acti-vität: und daraus endlich wieder die Lust an derWahrhaftigkeit in seiner Activität. Ursprünglich sinddie intellectuellen Functionen sehr schwer und müh-selig. Nachmachen ist das Beste, Llass gegen dasNeue. Spät endlich ist umgekehrt der Ekel am Nach-machen schnell da und die Lust am Neuen und amWechsel sehr gross.
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Auch dem feinsten Gedanken entspricht eine Ver-häkelung von Trieben. — Die Worte sind gleichsam eineClaviatur der Triebe, und Gedanken (in Worten) sindAccorde darauf. Jedoch ist die anregende Kraft desWortes für den Trieb nicht immer gleich, und mitunterist das Wort fast nichts als ein Laut.
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Der Gedanke ist ebensowohl wie das Wort nur einZeichen: von irgend einer Congruenz des Gedankens unddes Wirklichen kann nicht die Rede sein. Das Wirk-liche ist irgend eine Triebbewegung.
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Unsere Triebe widersprechen sich häufig, darüberist nichts zu wundern! Vielmehr wenn sie harmonischsich auslösten, das wäre seltsam. Die Aussenweltspielt auf unseren Saiten; was Wunder, dass diese oftdissoniren!