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siologische Gesetze der Sinneswahrnehmungen. UnsereSinne sind entwickelte Empfindungscentra mit starkenResonanzen und Spiegeln.
310.
Unsere Meinungen: die Haut, die wir uns umlegen,in der wir gesehen werden wollen, oder in der wir unssehen wollen; das Ausserlichste, der Schuppenpanzer umdie Gedanken eines Menschen. So scheint es. Anderer-seits ist diese Haut ein Erzeugniss, wir wissen nichtwelcher Kräfte und Triebe, eine Art Ablagerung, fort-während sich stückweise lösend und neubildend. —Lautbilder und Sehbilder als Hieroglyphen für bestimmteEindrücke und Gefühle sind das Material der Meinungen,Verfeinerungen des Ohr- und Gesichtssinnes und eineRelation zwischen beiden.
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Es giebt kein eigenes Organ des „Gedächtnisses“:alle Nerven, zum Beispiel im Bein, gedenken frühererErfahrungen. Jedes Wort, jede Zahl ist das Resultateines physischen Vorganges und irgendwo in den Nervenfest geworden. Alles, was den Nerven anorganisirt wor-den, lebt in ihnen fort. Es giebt Wellenberge der Er-regung, wo dies Leben in’s Bewusstsein tritt, wo wiruns erinnern.
312.
Wenn wir in einen bestimmten physiologischen Zu-stand treten, dann tritt uns das in’s Gedächtniss, was dasletzte Mal, als wir in ihm waren, von uns gedacht wurde.Es muss eine Auslösung im Gehirn für jeden Zustandgeben.