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Mörder, so müssten alle Fürsten, Minister, Volksrednerund Zeitungsschreiber, durch welche ein Krieg erregtund befürwortet worden ist, hin gerichtet werden; ichmeine natürlich die ungerechten Kriege. Aber manwird mir sagen, dass es keine ungerechten Kriege giebt.
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Es scheint, dass viele Verbrechen aus derselbenKraft stammen, aus der die pessimistische Denkweisestammt; sie sind die Entladung dieser Kraft in Hand-lungen.
260.
Wer eine herrschende Leidenschaft hat, der empfin-det bei der Ausnahmehandlung einen Gewissensbiss, zumBeispiel der Jude (bei Stendhal), der verliebt ist und Geldfür ein Armband von seinem Geschäft bei Seite legt,oder Napoleon nach einer generösen Handlung, derDiplomat, der einmal ehrlich gewesen ist u. s. w.
261.
Man nimmt verschiedene „beste Dinge“ vom Urtheilanderer an, (die selber sehr verschieden sind) undentdeckt, dass sie sich widersprechen: das heisst, manglaubt sein Gewissen in Unruhe.
26 2.
Wie kann sich der moderne Mensch den Vortheilder Absolution verschaffen, dem Gewissensbiss einEnde machen? Ehemals hiess es: „Gott ist gnädig“: eshilft nichts, die Menschen müssen es jetzt sein!