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11 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 3 (1901) Unveröffentlichtes aus der Zeit des Menschlichen, Allzumenschlichen und der Morgenröthe : (1875/76 - 1880/81.)
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Wohlwollen auf dem angegebenen Wege durch Ver-gessen, aber Höflichkeit ist doch sehr benachbart.Die Chinesen haben die Familienempfindung durch-geführt (Kinder zu den Eltern, die Römer mehr dieder Väter zu der Familie: Pflicht).

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Das, was über die Nothdurft hinausgeht, höherzu achten, das Entbehrliche, den Putz u. s. w., ein uralterTrieb: eine gewisse Verachtung gegen das, was denOrganismus und das Leben constituirt. KctXov Griechen,honestum Römer sehr sonderbar! Das Ausserordent-liche? Die Moral wollte den menschlichen Handlungeneine Bedeutung geben, einen Putz, einen fremden Reiz,ebenso alle Beziehungen zur Gottheit. Ein intellec-tueller Trieb äussert sich so, das Leben soll interessantaufgefasst werden, und ehe man die Wissenschaft hatte,welche gerade alles, was zur Nothdurft gehört, imhöchsten Maasse interessant machte, glaubte man sichüber die Nothdurft erheben zu müssen, um den Menscheninteressant zu finden. Deshalb die Annahme geheimniss-voller, dämonischer Gewalten in ihm u. s. w. (Namentlichwo die Befriedigung der natürlichen Triebe leicht ist, beigrosser Fruchtbarkeit des Bodens u. s. w., trat schnellGeringschätzung gegen dasNatürliche ein).

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Jene Moralität, welche am allerstrengsten von jeder-mann gefordert, geehrt und heilig gesprochen wird, dieGrundlage des socialen Lebens: was ist sie denn als jeneVerstellung, welche die Menschen nöthig haben, um mit-