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eine Verbesserung des Thieres, eine höhere Anpassungan die Wirklichkeit? — Unser Wohlwollen, Mitleid, unsereAufopferung, unsere Moralität ruht auf demselbenUnterbau von Lüge und Verstellung wie unser Bösesund Selbstisches! Dies ist zu zeigen! Der unangenehme,ja tragische Eindruck dieser Entdeckung ist unvermeid-lich zunächst. Aber alle unsere Triebe müssen zunächstängstlicher, misstrauischer werden, allmählich mehr Ver-nunft und Redlichkeit in sich aufnehmen, hellsichtigerwerden und immer mehr so den Grund zum Miss-trauen gegen einander verlieren: so kann einmal einegrössere Freudigkeit entstehen, eine fundamentalere: einst-weilen wäre diese Freudigkeit nur dem Unredlichenmöglich. Resignation und jene heroische Lustam Trotz und am Siege sind die einzigen Formenunserer Freudigkeit: wenn wir Erkennende sind.Wie kommt es nur, dass wir gegen die gründlicheVerlogenheit und Verstelltheit ankämpfen? EinGefühl der Macht, welches in der Entwickelung unddem Wirken unseres Intellects frei wird, treibt uns: esmacht Appetit.
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Die Lehre von der Mässigung ist eine Beobachtungder Natur. Was hoch und stark werden soll, mussseine Kraft immer wie ein Capital vergrössern und darfselber davon nicht leben wollen.
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Auch die (chinesische) Tugend der Höflichkeit isteine Folge des Gedankens: ich thue den Anderen wohl,weil es mir so zu gute kommt — doch so, dass dies„Weil“ vergessen worden ist. Nicht aber entsteht