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Handlungen den Werth von Gesundheitsfactorenhaben.
118.
Das vollkommene Wissen hätte den Begriff „Freiheit“nicht entstehen lassen und so die moralische Abschätzungder Thaten verhindert. Wenn es keine unmoralischenThaten gäbe, so gäbe es keine Moral.
119.
Was ist denn nun der wirkliche Unterschied desGuten und Schlechten in Bezug auf ihre gemeinsamenTriebe? Der Schlechte fühlt sein Urtheil über gut undböse als dasselbe wie das seiner Umgebung und thutdas Böse, indem er Scham vor dem Urtheil anderer undvor sich selber hat — Widerspruch im Wissen und Thun.Oder er stellt sich gut, um diese Vortheile zu haben undim Geheimen die Vortheile des Bösen. — Dies ist allesnichts! Was macht sein Nervensystem anders, dasser diesen Widerspruch erträgt oder aufsucht?
120.
Die Unterscheidung von höher und niedriger inBezug auf den Körper und die Organe ist nicht dieUnterscheidung der Wissenschaft! Sondern je wenigerwir etwas von der Thätigkeit eines Organs sehen, umso höher stellen wir es. Oder riechen! Oder fühlen!Der Ekel entscheidet über hoch und niedrig! Nichtder Werth! Hier ist ein Anfang der moralischenUnterscheidungen gefunden!