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11 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 3 (1901) Unveröffentlichtes aus der Zeit des Menschlichen, Allzumenschlichen und der Morgenröthe : (1875/76 - 1880/81.)
Entstehung
Seite
188
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die Eigenschaft der Materie, vorausgesetzt, dass manweiss, was Materie ist: die treibende Kraft als das Vor-urtheil unserer Sinne gedacht: so dass Kraft und Materieeins sind, entweder als ein An sich bezeichnet oder,nach der Relation zu unseren Sinnen, als Grenze unseresEmpfindens für die Kraft bezeichnet. Die treibendenKräfte sind nichts Letztes und der Analyse schlechthinWiderstrebendes, wie Schopenhauer meinte, der sie alsdenWillen verstand: wir können in ihnen noch dasWissen begrifflich absondern als ihre Eigenschaft: ohneWiedererkennen und Schliessen giebt es keinen Trieb,kein Treiben und Wollen. Der Intellect (und nicht dieEmpfindung) istdem Wesen der Dinge eingeboren;Empfindung ist ein Zufall in der Geschichte seiner Rich-tungen und nichts an sich Neues. Um die ersten Sätzeder Mechanik zu verstehen, muss man den treibendenKräften ein Wiedererkennen und Schliessen gebenaber keine Bewusstheit darum, keine Empfindung. DasWiedererkennen und Schliessen aber setzt Mehrheit, aberEinartigkeit von Kräften voraus, mindestens Zweiheit.Der Irrthum im Wiedererkennen und Schliessen ist erstmöglich, seit es Empfindung giebt. So! Nun fliegtzurück, ihr Tauben, und gebt den Wolken, was derWolken ist!

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Die Scepsis hat ihre Parallele:lieber hungernals etwas Ekelhaftes essen! Die Ansichten der Auto-ritäten sind uns ekelhaft geworden, lieber verhungern!Dies ist eine seltene Passion: die Scepsis ist eine

Passion.