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Kraft ohne Grenzen und zugleich mit allen Grenzen,die alle Relationen schafft — das wäre eine Kraft ohnebestimmte Kraft, ein Unsinn. — Also die Beschränkt-heit der Kraft, und das immer weiter in Verhältniss Setzendieser Kraft zu andern ist „Erkenntniss“. Nicht Subjectzu Object: sondern etwas Anderes. Eine optischeTäuschung von Ringen um uns, die gar nicht exis-tiren, ist die Voraussetzung. Erkenntniss ist wesentlichSchein.
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Es kommt in der Wirklichkeit nichts vor, wasder Logik streng entspräche.
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Wir können unsere „geistige Thätigkeit“ ganz undgar als Wirkung ansehen, welche Objecte auf unsüben. Das Erkennen ist nicht die Thätigkeit desSubjects, sondern scheint nur so, es ist eine Veränderungder Nerven, hervorgebracht durch andere Dinge. Nurdadurch, dass wir Täuschung des Willens herbeibringenund sagen: „ich erkenne“, im Sinne von: „ich will er-kennen, folglich thue ich es“, drehen wir die Sache umund sehen im Passivum das Activum. Aber auch dasWort passiv, activ ist gefährlich!
b) Aussenwelt, Subject.
67.
Wenn wir beachten, zu welchen Irrungen uns dieSinne am liebsten verführen, können wir errathen,welcher Art ihre Grundirrthümer sein werden (zum Bei-spiel der Glaube an Körper).
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