erstrebt, die nicht zu bewundern und nicht zu lieben sind.Schien es bei der früheren Teleologie, als ob der Kopfdes Universums und die hellste, gerechteste Einsicht inihm die Welt und die Menschen gemacht habe — woman nicht begreifen konnte, warum beide nicht um etwasvernünftiger und gerechter ausgefallen sind —, so scheintbei Schopenhauer der Unterleib des Universums dieWurzel der. Dinge zu sein: und die Begierden desselbenerfinden sich erst einen Intellect, um sich mit seinerHülfe besser Nester zu bauen. Eins ist so falsch wiedas Andere: aber das Letztere ist unklarer, weil es vomWollen redet, ohne von vornherein einen Intellect anzu-nehmen, der sich vorstellen konnte, was er will: einensolchen Willen in’s Blaue (oder in’s Dasein!) giebt esnicht, es ist ein leeres Wort,
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Dass sich Schopenhauers Lehre vom „Willen“ soleicht einschmeichelt, liegt darin, dass wir auf das Wesent-liche derselben schon eingeübt worden sind — durch denjüdischen Begriff „Herz“, wie er uns durch Luther’sBibel geläufig geworden ist. Die Empfindung, dass unsetwas leicht fällt und an lauter schon vorhandene Empfin-dungen anknüpft, gilt uns als Zeugniss der Wahrheit.
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Ich finde Schopenhauer etwas oberflächlich in seeli-schen Dingen, er hat sich wenig gefreut und wenig ge-litten; ein Denker sollte sich hüten, hart zu werden:woher soll er dann sein Material bekommen? SeineLeidenschaft für die Erkenntniss war nicht gross genug,um ihrethalben leiden zu wollen: er verschanzte sich.