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Vorgestern gegen Abend war ich ganz in ClaudeLorrain’sche Entzückungen untergetaucht und brachendlich in langes, heftiges Weinen aus. Dass ich diesnoch erleben durfte! Ich hatte nicht gewusst, dassdie Erde dies zeige und meinte, die guten Maler hättenes erfunden. Das Heroisch-Idyllische ist jetzt die Ent-deckung meiner Seele: und alles Bucolische der Altenist mit einem Schlage jetzt vor mir entschleiert undoffenbar geworden — bis jetzt begriff ich nichts davon.
478.
Nicht das ist das Kunststück, ein Fest zu veranstalten,sondern solche zu finden, welche sich an ihm freuen.Meistens ist ein Fest ein Schauspiel ohne Zuschauer, einTisch voller Speisen ohne Gäste. Wer mitspielt, Fürstenund Soldaten, haben ihre Pflichten und Ermüdungendabei: und die Neugierde des Gassenjungen ist die einzigelebendige Zuthat.
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Hast du eine grosse Freude an etwas gehabt? sonimm Abschied, nie kommt es zum zweiten Male.
480.
An den Tagesstunden, wo der Geist seinen Fluthstandhat, — wer wird da nach einem Buche greifen! Da wollenwir unsere eigenen Bootsmänner und Lootsen sein.
481.
Was hat man davon, wenn man etwas aller Weltund doch nicht sich zu Danke macht!