466.
„In der sommerlichen Nachmittagsstille, wenn dieWanduhr vernehmlicher spricht und die fernen Thurm-glocken einen tieferen Klang haben.“
467.
„Jene fahle Gesichtsfarbe des Hochthals, wenn eseben vom Winter zu genesen beginnt und der Schneeabgethaut ist.“
468.
„Jetzt liegt alles so hell, so stille da: ist dies die Stilledes Lebensmüden, die Helle des Weisen? Man weiss esnicht. Der Wind läuft inzwischen an den Berghalden hinund bläst die Spätsommerweise: bald schweigt er wiederganz: das Gesicht der Natur macht ihm bange? das ver-blichene, regungslose? Man weiss es nicht; es ist allesungewiss wie die ersten Träume eines Wanderers, derden ganzen Tag gegangen ist.“
46g.
Ein Mittagläuten vom Dorfthurm, bei dem Frömmig-keit und Hunger zugleich wach werden.
470.
Schläfrig und zufrieden, wie die Sonne in den Gasseneiner kleinen Stadt am Feiertage.
471.
Bei der Nähe des Gewitters, wenn das graue Gebirgefurchtbar und tückisch blickt.