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400.
Eine schöne Frau hat doch etwas mit der Wahrheitgemein (was auch die Lästerer sagen mögen!): beide be-glücken mehr, wenn sie begehrt, als wenn sie besessenwerden.
401.
Unterschätzen wir auch die flacheren, lustigen, lach-süchtigen Weiber nicht, sie sind da zu erheitern, es istviel zu viel Ernst in der Welt. . Auch die Täuschungenauf diesem Gebiete haben ihren Honigseim. — Wenndie Frauen tüchtiger, inhaltsreicher werden, so giebt esgar keine sichere Stätte für harmlose Thorheit auf derAVelt mehr. Liebeshändel gehören unter die Harmlosig-keiten des Daseins.
402.
Die Welt ohne Eros. — Man bedenke, dass ver-möge des Eros zwei Menschen an einander gegenseitigVergnügen haben: wie ganz anders würde diese Weltdes Neides, der Angst und der Zwietracht ohne dies aus-sehen!
403-
In einen heftigen Affect der Liebe geräth manleichter aus einem Zustande der Verliebtheit, welche aufeine andere Person gerichtet ist, als aus dem der völligenKälte und Freiheit des Gemüthes.
• 404 -
Die Illusion des Geschlechtstriebes ist ein Netz, das,wenn es zerrissen wird, sich immer von selbst wiederstrickt.