VII.
Weib, Liebe, Ehe.
397 -
Wären die Weiber so beflissen auf die Schönheitder Männer, so würden endlich der Regel nach dieMänner schön und eitel sein — wie es jetzt der Regelnach die Weiber sind. Es zeigt die Schwärmerei undvielleicht die höhere Gesinnung des Mannes, dass er dasWeib schön will. Es zeigt den grösseren Verstand unddie Nüchternheit der Weiber (vielleicht auch ihren Mangelan ästhetischem Sinne), dass die Weiber auch die häss-lichen Männer annehmen; sie sehen mehr auf die Sache,das heisst hier: .Schutz und Versorgung, die Männer mehrauf den schönen Schein, auf Verklärung der Existenz,selbst wenn diese dadurch mühseliger werden sollte.
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Frauen, welche ihre Söhne besonders lieben, sindmeistens eitel und eingebildet. Frauen, welche sich nichtviel aus ihren Söhnen machen, haben- meistens Rechtdamit, geben aber zu verstehen, dass von einem solchenVater kein besseres Kind zu erwarten gewesen sei: sozeigt sich ihre Eitelkeit.
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Und was kam ihrer Tugend zu Hülfe? Die Stimmedes Gewissens? — O nein, die Stimme der Nachbarin.