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11 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 3 (1901) Unveröffentlichtes aus der Zeit des Menschlichen, Allzumenschlichen und der Morgenröthe : (1875/76 - 1880/81.)
Entstehung
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Jet zt tagte mir das Alterthum und Goethes Ein-sicht der grossen Kunst und jetzt erst konnte ich denschlichten Blick für das wirkliche Menschenleben ge-winnen: ich hatte die Gegenmittel dazu, dass keinvergiftender Pessimismus daraus wurde. Schopenhauerwurdehistorisch, nicht als Menschenkenner.

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DasLied an die Freude (22. Mai 1872) eine meinerhöchsten Stimmungen. Erst jetzt fühle ich mich in dieserBahn.Froh wie seine Sonnen fliegen, wandelt Brüdereure Bahn. Was für ein gedrücktes und falschesFest war das von 1876. Und jetzt qualmt aus denBayreuther Blättern alles gegen das Lied an die Freude.

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Ich sah in Wagner den Gegner der Zeit, auch indem, wo diese Zeit Grösse hat und wo ich selber in mirKraft fühlte.

Eine Kaltwasserkur schien mir nöthig. Ich knüpftean die Verdächtigung des Menschen an, an seine Ver-ächtlichkeit, die ich früher benützte, um mich in jenenübermüthigen metaphysischen Traum zu heben. Ichkannte den Menschen gut genug, aber ich hatte ihnfalsch gemessen und beurtheilt: der Grund zum Ver-werfen fehlte.

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Die Freude über Reespsychologische Beobach-tungen eine der aller grössten. Woher? So empfand ich: