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die Motive des Menschen sind nicht viel werth. WieSocrates von den weisen Menschen, so ich von denmoralischen. Damals machte ich Ausnahmen; um dieserecht hoch zu stellen, stellte ich jene so tief (und miss-verstand dabei gewiss den Autor).
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Wie kann man nur solchen Genuss an der Trivia-lität haben, dass Selbstliebe die Motive aller unsererHandlungen abgiebt! i) Weil ich lange nichts davonwusste (metaphysische Periode); 2) weil der Satz sehr ofterprobt werden kann und unseren Scharfsinn anregt undso uns Freude macht; 3) weil man sich in Gemeinschaftmit allen Erfahrenen und Weisen aller Zeiten fühlt: esist eine Sprache der Ehrlichen, selbst unter den Schlechten;4) weil es die Sprache von Männern und nicht vonschwärmerischen Jünglingen ist (Schopenhauer fand seineJugendphilosophie, namentlich das vierte Buch, sich ganzfremd); 5) weil es antreibt, es auf unsere Art mit demLeben aufzunehmen, und falsche Maassstäbe abweist; esermuthigt.
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Ich hatte die Lust an den Illusionen satt. Selbst inder Natur verdross es mich, einen Berg als ein Gemüths-factum zu sehen. — Endlich sah ich ein, dass auch unsereLust an der Wahrheit auf der Lust der Illusion ruht.
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Ich glaubte mich Wunder wie fern vom Philosophenund gieng in Nebel und Sehnsucht vorwärts. Plötzlich —