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11 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 3 (1901) Unveröffentlichtes aus der Zeit des Menschlichen, Allzumenschlichen und der Morgenröthe : (1875/76 - 1880/81.)
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Ball von elektrischen Strömungen, welche an bestimmtenPunkten umkehren, würde sich als etwas Materielles, alsein festes Ding anfühlen: und das chemische Atom istja eine solche Figur, welche von den Endpunkten ver-schiedener Bewegungen umschrieben wird. Wir sindjetzt gewöhnt, Bewegtes und Bewegung zu scheiden;aber wir stehen damit unter dem Eindrücke uralter Fehl-schlüsse; das bewegte Ding ist erdichtet, hineinphantasirt,da unsere Organe nicht fein genug sind, überall die Be-wegung wahrzunehmen und uns etwas Beharrendes vor-spiegeln, während es im Grunde keinDing, kein Ver-harrendes giebt.

176.

Naturgenuss. Bei einer Kritik des Naturgenusseswird viel abzuziehen sein, was gar nicht auf ästhetischeErregung zurückgeht, zum Beispiel bei Besteigung eineshohen Berges die Wirkung der dünnen, leichten Luft,das Bewusstsein der besiegten Schwierigkeit, das Aus-ruhen, das geographische Interesse, die Absicht, dasselbeschön zu finden, was andere Leute schön fanden, dervorweggenommene Genuss, davon einmal zu erzählen.

177-

In der Natur ist alles zum Nutzen, alles schön.Aber zu allerletzt, von Oben gesehen, beim Menschenauch. Schönheit ist da, nur das Auge fehlt, sie zusehen. Wenigstens jene Natur-Schönheit, welche zugleichNützlichkeit ist.

178.

Ich freue mich, dass die Natur nicht romantisch ist:die Unwahrheit ist allein menschlich: sich so weit als