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kann jetzt jeder Mensch wissen, dass es mit der Mensch-heit jedenfalls einmal vorbei sein wird, und damit musssich der Ausdruck der Ziellosigkeit auf alles menschlicheStreben legen. Dazu wird er immer mehr hinter dieGrundirrthümer in allen Bestrebungen kommen und siean’s Licht bringen; ihnen allen liegt unreines Denken zuGrunde. Er wird zum Beispiel einsehen, dass alle Elternihr Kind ohne Verantwortung erzeugen und ohne Kennt-niss des zu Erziehenden erziehen, so dass sie nothwendigUnrecht thun und sich an einer fremden Sphäre ver-greifen. Es gehört dies eben zur Unseligkeit der Existenz,und so wird der Mensch zuletzt bei allem, was er thut,sich voller Ungenüge fühlen, und das Elöchste, was ererreichen kann, wird sein: Mitleid mit sich zu haben. DieLiebe und das Mitleid mit sich selber sind für die höchstenStufen der Erschwerung des Lebens aufgespart, als diestärksten Erleichterungsmittel.
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Die Trostmittel des Christenthums sind bald eineAntiquität, ein Oel, das sich verrochen hat. Dann tretendie Trostmittel der antiken Philosophie wieder hervor, inneuem Glanze — und unsere neue Trostmittelgattungkommt hinzu, die historische.