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— es bleibt dabei: „und im Ganzen, Vollen, Schönenresolut zu leben“! Aber es gehört eine kräftige Resolutiondazu und ist nichts für Jedermann!“ In diesem Herbstwerden die ersten Gedanken zu 6 öffentlichen Vorträgenniedergeschrieben, die Weihnachtsferien bringt Nietzschein Basel zu, um die Vorträge zu überdenken (B. II, 227)und hält Januar — März 1872 die ersten fünf: ein Unwohl-sein und der Semesterschluss lassen den sechsten nichtzu Stande kommen. Er bringt es „bis zur Sensation, hierund da bis zum Enthusiasmus“ und bereitet ein Promemoriaüber die Strassburger Universität vor, als Interpellationbei dem Reichsrath, zu Händen Bismarck’s: „worin ichzeigen will, wie schmählich man einen ungeheuren Mo-ment versäumt hat, um eine wirklich deutsche Bildungs-anstalt, zur Regeneration des deutschen Geistes und zurVernichtung der bisherigen sogenannten „Cultur“ zu'gründen“ (B. II, 285).
Man sieht aus Allem, wie tief ernst Nietzsche dieseFragen genommen hat. Die Vorträge will er anfangssofort drucken lassen und sie der im Mai 1872 statt-findenden. Leipziger Philologen- und Lehrerversammlungwidmen! Dann geht er im Sommer daran, sie zuüberarbeiten (B. I, 219; II, 345). Er will „ein Wörtchen“darüber von Rohde haben, das dieser in den erhaltenenBriefen nicht gesprochen hat. Wohl aber theilt FrauDr. Förster-Nietzsche mit, dass dies brieflich und mündlichgeschehen sei. Schliesslich will er den sechsten undsiebenten Vortrag Anfangs Winter halten und „damitdiese ganz populäre Vorstudie abschliessen“ (B. II, 341).
Das Erschöpfendste über diese Vorträge steht inden Briefen an Frl. v. Meysenbug, welche diesein der „N. fr. Presse“ veröffentlicht hat. Die Stellenfolgen hier: