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9 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 1 (1903) Aus den Jahren 1869 - 1872
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Veredlung durch wachsende Erhöhung des Ziels.

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Gröbliche Verirrung, das ewige Individuum als etwasganz Abgesondertes zu nehmen. Seine Nachwirkungengehen ins Ewige, wie es das Resultat zahlloser Ge-schlechter ist.

Bildung ist es, dass jene edelsten Momente aller Ge-schlechter gleichsam ein Continuum bilden, in dem manweiterleben kann.

Für jedes Individuum ist Bildung, dass es ein Conti-nuum von Erkenntnissen und edelsten Gedanken hatund in ihm weiterlebt.

Ein Grad von Bildung (Thaten der Liebe und derAufopferung allen gemeinsam).

Eine solche Empfindung der Liebe entzündet sichbei den höchsten Erkenntnissen, auch beim Künstler.

Der Ruhm.

ii.

I. Charakter der gegenwärtigen Bildung.

1. Hast und Nicht-Reifwerden.

2. Das Historische, das Nichtleben wollen, das Ver-schlucken der kaum gebornen Gegenwart. DasCopiren.

3. Die papierne Welt. Unsinniges Schreiben undLesen.

4. In Reih und Glied. Abneigung gegen den Genius.Dersociale Mensch.

5. Der courante Mensch.

6. Der Fachgelehrte.

7. Der Mangel an ernster Philosophie.

8. DieVerkümmerungderKunst.Reichstagsbildung.

9. Der neue Begriff desDeutschen.