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Zuerst nur privates Zwiegespräch abseits. „Warumso spät?“ Der eben gehabte Triumph — Erzählung.
Der Philosoph traurig: er glaubt nicht an diesenTriumph und setzt einen Zwang voraus bei dem andern,dem er nachgeben musste. „Für uns giebt es doch wohlhier keine Täuschung?“ Er erinnert an ihre jugendlicheÜbereinstimmung. Der andre verräth sich als bekehrt,als Realist. Immer grössere Enttäuschung des Philosophen.
Die Studenten holen den andern an den flammen-den Holzstoss um zu reden. Er spricht über den jetzigendeutschen Geist (Popularisirung, Presse, Selbständigkeit,in Reih und Glied, historisch, Arbeit für die Nachwelt(nicht reif werden), der deutsche Gelehrte als Blüthe.Naturwisssenschaft).
— „Du lügst“! Heftige Entgegnung des Philosophen.Unterschied von Deutsch und Afterdeutsch: Hast, Un-reife, der Journalist, gebildete Vorträge, keine Gesellschaft,Hoffnung auf Naturwissenschaft. Die Bedeutung derGeschichte. Höhnisches Siegesbewusstsein — wir dieSieger, uns dient alle Erziehung, jede nationale Erregungdient uns (Universität Strassburg). Hohn auf Schiller-Goethe-Zeit.
Protest gegen diese Ausnutzung grosser nationalerErregungen: keine neuen Universitäten. Je mehr aberjener Geist überhandnimmt und die einbrechende Barbarei,um so sicherer werden die kräftigsten Naturen bei Seitegedrängt, zur Vereinigung gezwungen. Gefahr der Ver-einzelung grenzenlos. Schilderung der Zukunft dieserVereinigung. Schwerer Seufzer; woher Ausgangspunkt?Gebet um einen Keim der Rettung. Hindeutung aufdie neue Kunst.
Der Holzstoss bricht zusammen. Er ruft: „Heil diesenWünschen!“ Mitternachtsglocke.