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Demnach dürfte die Macht des verbindenden allge-meinen Menschen, des Journalisten eine Zeitlang nochimmer grösser werden: sie vereinigen die verschiedenstenSphären: worin ihr Wesen und ihre Aufgabe liegt.
Um so stärker wird sich einmal der volle Menschwieder erheben müssen, nicht als Mittler für alle Kreise,sondern als Führer der Bewegung. Für diese Führergiebt es jetzt keine Organisation. Es wäre denkbar eineSchule der edelsten Männer, rein unnütz, ohne Ansprüche,ein Areopag für die Justiz des Geistes, — aber dieseBildungsmenschen dürften nicht jung sein. Sie müsstenals Vorbilder leben: als die eigentlichen Erziehungs-behörden.
Diese höchste Bildung erkenne ich bis jetzt nur alsWiedererweckung des Hellenenthums. Kampfgegen die Civilisation.
Von diesem Forum muss entschieden werden, welcheGrenze überhaupt die Förderung der Wissenschaft hat.
Das dem Wissen eigenthümliche Leiden wirdallerdings durch die Arbeitstheilung sehr abgeschwächt.
Nach den beiden Enden zu sind wesentlich neueOrganisationen nöthig: für die Kindererziehung Beseiti-gung des abstracten Lehrerthums, für die höchste Er-ziehung die Möglichkeit eines Zusammenlebens. In derMitte wird die Entwicklung ihren Weg gehen. EinVolkslehrerstand ist gänzlich vom Übel. Das Lehrender Kinder ist Eltern- und Gemeindepflicht: Er-haltung der Tradition ist Hauptaufgabe. In der Höhegrossartiger Freiblick. Beides verträgt sich wohl.
Diese geistige Aristokratie muss sich auch Freiheitvon dem Staate verschaffen: der jetzt die Wissenschaftim Zaume hält.