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9 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 1 (1903) Aus den Jahren 1869 - 1872
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(Zum ersten Vortrag, Seite 323.)

Die allgemeine Bildung ist nur ein Vorstadium desCommunismus: die Bildung wird auf diesem Wege soabgeschwächt, dass sie gar kein Privilegium mehr ver-leihen kann. Am wenigsten ist sie ein Mittel gegen denCommunismus. Die allgemeinste Bildung d. h. die Barbareiist eben die Voraussetzung des Communismus. Diezeit-gemässe Bildung geht hier in das Extrem deraugen-blickgemässen Bildung über: d. h. das rohe Erfassen desmomentanen Nutzens. Man sehe nur erst in der Bildungetwas, was Nutzen bringt: so wird man bald das, wasNutzen bringt, mit der Bildung verwechseln. Die all-gemeine Bildung geht in Hass gegen die wahre Bildungüber. Nicht die Cultur mehr ist die Aufgabe der Völker:aber der Luxus, die Mode. Keine Bedürfnisse haben istfür das Volk das grösste Unglück, erklärte einmal Las-salle. Daher die Arbeiterbildungsvereine: als deren Ten-denz mir mehrfach bezeichnet worden ist, Bedürfnisse zuerzeugen. Für den Nationalökonomen stellt sich ChristiParabel vom reichen Prasser und vom armen Lazarusgerade umgekehrt: der Prasser verdient Abrahams

Schooss. Also der Trieb nach möglichster Verall-gemeinerung der Bildung hat seine Quelle in einer völ-ligen Verweltlichung, in einer Unterordnung der Bildungals eines Mittels unter den Erwerb, unter das roh ver-standene Erdenglück.

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Skizze des sechsten Vortrags.Mein Freund entgegen gegangen.