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an Kränzen und Siegeszeichen nicht fehlen lassen: un-geheure Parteien werden euch tragen, hinter euremRücken werden ebensoviel Gleichgesinnte wie vor euchstehen. Und wenn der Vordermann ein Losungswortausspricht, so hallt es in allen Reihen wieder. Hierheisst die erste Pflicht: in Reih und Glied kämpfen, diezweite: alle die zu vernichten, die sich nicht in Reihund Glied stellen wollen. Der andre Weg führt euchmit seltneren Wandergenossen zusammen, er ist schwie-riger, verschlungener und steiler: die, welche auf demersten gehen, verspotten euch, weil ihr dort mühsamerschreitet, sie versuchen es auch wohl, euch zu sich hin-überzulocken. Wenn aber einmal beide Wege sichkreuzen, so werdet ihr misshandelt, bei Seite gedrängt,oder man weicht euch scheu aus und isolirt euch.
Was würde nun, für die so verschiedenartigenWanderer beider Wege, eine Bildungsanstalt zu bedeuten* haben? Jener ungeheure Schwarm, der sich auf demersten Wege zu seinen Zielen drängt, versteht daruntereine Institution, wodurch er selbst in Reih und Gliedaufgestellt wird und von der alles abgeschieden und los-gelöst wird, was etwa nach höheren und entlegenerenZielen hinstrebt. Freilich verstehen sie es prunkendeWorte für ihre Tendenzen in Umlauf zu bringen: siereden zum Beispiel von der „allseitigen Entwicklung derfreien Persönlichkeit innerhalb fester gemeinsamer natio-naler und menschlich - sittlicher Überzeugungen“, odernennen als ihr Ziel „die Begründung des auf Vernunft,Bildung, Gerechtigkeit ruhenden Volksstaates“.
Für die andere kleinere Schaar ist eine Bildungs-anstalt etwas durchaus Verschiedenes. Diese will, an derSchutzwehr einer festen Organisation, verhüten, dass sieselbst, durch jenen Schwarm, weggeschwemmt und aus-