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Bildung recht gründlich abgewiesen wurde. Mit Gegnernaber, die so persönlich die Wucht einer Argumentationempfinden, soll man nicht streiten; oder wie die Moralfür unsern Fall lauten würde: solche Gegner sollen nichtstreiten, sollen nicht widersprechen.
So giengen wir neben dem Philosophen her, beschämt,mitleidig, unzufrieden mit uns und mehr als je überzeugt,dass der Greis Recht haben müsse, und dass wir ihmUnrecht gethan hätten. Wie weit zurück lag jetzt derJugendtraum unserer Bildungsanstalt, wie deutlich er-kannten wir die Gefahr, an der wir bisher nur durch einenZufall vorbeigeschlüpft waren, uns nämlich mit Haut undHaar dem Bildungswesen zu verkaufen, das von jenenKnabenjahren an, bereits aus unserm Gyfnnasium heraus,verlockend zu uns gesprochen hatte! Worin lag es doch,dass wir noch nicht im öffentlichen Chorus seiner Be-wunderer standen? Vielleicht nur' darin, dass wir nochwirkliche Studenten waren, dass wir uns noch, aus demgierigen Haschen und Drängen, aus dem rastlosen undsich überstürzenden Wellenschlag der Öffentlichkeit, aufjene bald nun auch weggeschwemmte Insel zurückziehnkonnten!
Von derartigen Gedanken überwältigt waren wirim Begriff den Philosophen anzureden, als er sich plötzlichgegen uns wendete und mit milderer Stimme begann:„Ich darf mich nicht wundern, wenn ihr euch jugendlich,unvorsichtig und voreilig benahmt. Denn schwerlichhattet ihr über das, was ihr von mir hörtet, schon jemalsernsthaft nachgedacht. Lasst euch Zeit, tragt es miteuch herum, aber denkt daran Tag und Nacht. Dennjetzt seid ihr an den Kreuzweg gestellt, jetzt wisst ihr,wohin die beiden Wege führen. Auf dem einenwandelnd, seid ihr eurer Zeit willkommen, sie wird es