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volle Gleichberechtigung vor dem Forum des Staatesrechnen zu können — so fehlt uns somit eine Speciesder Erziehungsanstalten vollständig: die Species der
Bildungsanstalten! Dies ist am wenigsten ein Vorwurfgegen die Realschulen, die viel niedrigere, aber höchstnothwendige Tendenzen ebenso glücklich als ehrlichbisher verfolgt haben; aber viel weniger ehrlich geht esin der Sphäre des Gymnasiums zu, auch viel wenigerglücklich: denn hier lebt etwas von einem instinctivenGefühl der Beschämung, von einer unbewussten Er-kenntnis dass das ganze Institut schmählich degradirtsei, und dass den klangvollen Bildungsworten klugerapologetischer Lehrer die barbarisch - öde und sterileWirklichkeit widerspricht. Also es giebt keine Bildungs-anstalten! Und dort, wo man deren Mienen wenigstensnoch erheuchelt, ist man hoffnungsloser, abgemagerterund unzufriedner als an den Herden des sogenannten„Realismus“! Übrigens, merkt euch, meine Freunde, wieroh und ununterrichtet man in den Lehrerkreisen seinmuss, wenn man den strengen philosophischen Terminus„real“ und „Realismus“ in dem Maasse missverstehn konnte, *um dahinter den Gegensatz von Stoff und Geist zu witternund um den „Realismus“ interpretiren zu können als „dieRichtung auf das Erkennen, Gestalten, Beherrschen desWirklichen“.
Ich für meinen Theil kenne nur einen wahrenGegensatz, Anstalten der Bildung und Anstaltender Lebensnoth: zu der zweiten Gattung gehören allevorhandenen, von der ersten aber rede ich.“
Es mögen etwa zwei Stunden vergangen sein,während die beiden philosophischen Genossen sich überso befremdende Dinge unterredeten. Inzwischen war es