schöpfe verbraucht? _D.ie_Jkrb.eiistheiiung. in. derAVissen-j, s chaft strebt praktisch nach dem gleichen Ziele, nach demliier und da die Religionen mit Bewusstsein streben:na ch ein er Verringesung ..der...Bildung,„ja.. .nach- eiaerVernic htung- ders elben. Was aber für einige Religionen,gemäss ihrer Entstehung und Geschichte, ein durchausberechtigtes Verlangen ist, dürfte für die Wissenschaftirgendwann einmal eine Selbstverbrennung herbeiführen.Jetzt sind wir bereits auf dem Punkte, dass in allenallgemeinen Fragen ernsthafter Natur, vor allem in denhöchsten philosophischen Problemen der wissenschaftlicheMensch als solcher gar nicht mehr zu Worte kommt: wo-hingegen jene klebrige verbindende Schicht, die sichjetzt zwischen die Wissenschaften gelegt hat, die Jour-nalistik, hier ihre Aufgabe zu erfüllen glaubt und sienun ihrem Wesen gemäss ausführt, das heisst wie derName sagt, als eine Tagelöhnerei.
In der Journalistik nämlich fliessen die beiden Rich-tungen zusammen: Erweiterung und Verminderung derBildung reichen sich hier die Hand; das Journal trittgeradezu an die Stelle der Bildung, und wer, auch alsGelehrter, jetzt noch Bildungsansprüche macht, pflegtsich an jene klebrige Vermittlungsschicht anzulehnen,die zwischen allen Lebensformen, allen Ständen, allenKünsten, allen Wissenschaften die Fugen verkittet unddie so fest und zuverlässig ist wie eben Journalpapierzu sein pflegt. Im Journal culminirt die eigenthümlicheBildungsabsicht der Gegenwart: wie ebenso der Journalist,der Diener des Augenblicks, an die Stelle des grossenGenius, des Führers für alle Zeiten, des Erlösers vomAugenblick, getreten ist Nun sagen Sie mir selbst,mein ausgezeichneter Meister, was ich mir für Hoffnungenmachen sollte, im Kampfe gegen eine überall erreichte